# MeshForge — Bedrohungsmodell Stand: Entwicklungsvorschau vom 25. Oktober 2026. Keine Produktionsfreigabe. | Angreifer / Grenze | Vorhandene Maßnahmen | Verbleibendes Risiko / Gate | |---|---|---| | Untrusted Snapshot oder Arbeitsdatei | gepinnte os.Root-Verzeichnisse, Symlink-/Pfadprüfung, Größenlimits, Hashprüfung, escaped Text | privilegierter lokaler Angreifer außerhalb des Modells; keine Codeausführung | | Konkurrierender Writer / Prozessabbruch | Kernel-Locks, immutable Objekte, CAS, File-/Linux-Directory-Sync, persistente Retry-Intents | echte Powerloss/Windows/NFS/Disk-full-Abnahme; Export außerhalb Linux amd64/arm64 nicht crash-atomar | | Fremde Webseite gegen lokale UI | Loopback+Host+Origin, CSP, ablaufende kontextgebundene CSRF-Token, Tree-/HEAD-CAS | lokale Prozesse/SSH-Weiterleitung sind keine unterschiedlichen angemeldeten Benutzer | | Bösartiges Gerät oder Replay | rootgebundene Scopes, Ablauf, exakte Requestbindung, Nonce-Verbrauch, persistenter Widerruf | privater E2EE-Pfad mit frischer Membership-/Nonceprüfung und Owner-Cutover vorhanden; OS-Keystore und umfassende DIP-Root-Recovery/UI fehlen | | Bösartiger Peer / Netzpfad | TLS außerhalb Loopback, Origin-/Owner-Pin, Hash-/Signatur-/Graphprüfung, URL/DNS-Prüfung, kein Proxy/Redirect | Sybil/Eclipse, öffentliche Verfügbarkeit und Produktionslast nicht abgenommen | | Spam / Ressourcenverbrauch | Body-/Rate-/Concurrency-/Store-/Graphlimits, bounded Gossip, Backoff/Dedupe | selbst erzeugte Schlüssel keine Admission-Policy; TTL/GC und SLOs offen | | Kompromittierter Download-Peer | experimenteller Offline-Verifier mit separat gepinnten Roots, signierter Policy/Manifest/Reviews/Testbelegen, lokalen Fristen und Artefakthash; opt-in Policy-Wechsel mit stärkeren lokal gepinnten Quoren/Floors, kein Auto-Run | v2 Rotation/Recovery separat provisioniert und lokal getestet; v1 bleibt terminal. Realer Founder-Root, Installer und unabhängige Abnahme fehlen | | Privilegierter lokaler Administrator | als vertrauenswürdig vorausgesetzt | kann State/Clock/Binary austauschen oder gültige alte Zustände zurückspielen; Signaturen allein erkennen vollständigen lokalen Rollback nicht | Private Namen, Hashes und Inhalte gelangen durch lokale Commits nicht in Discovery, MCP oder die öffentliche Outbox. Public-Sync ist eine getrennte ausdrückliche Veröffentlichung; auch unreferenzierte Uploads sind öffentlich. Deshalb prüft der Client den ganzen ausgewählten Graph vor Upload. Unbekannte Secrets können nicht anhand eines Dateinamens sicher erkannt werden; Veröffentlichung verlangt inhaltliche Benutzerprüfung. Ein Widerruf löscht keine fremden öffentlichen Kopien. Ein Key beweist Schlüsselkontrolle, keine natürliche Person/Firma. Peerzahlen, Sterne und Unternehmensgröße sind keine Governance-Autorität. Externe Provider, Wallets, Firmenprüfer und Agentenausführung sind noch keine aktiven Vertrauenspfade. Private Remote-Peers sehen Ciphertextgrößen, Zugriffszeiten und opaque Repo-/Geräte- Metadaten; E2EE verbirgt nicht dieses Verkehrsmuster. Ein widerrufener Leser behält bereits erhaltene Readkeys/Klartexte. Neue Epochkeys und Owner-Cutover sperren künftige Zugriffe, löschen aber keine fremden Kopien. Manuell unabhängig bestätigte Historypins erkennen Rollbacks/Forks erst relativ zum bekannten Zustand; Verfügbarkeit und globale Konsistenz gegenüber einem equivokierenden Peer sind nicht garantiert. [Private Sync](PRIVATE_SYNC_CLI.md), [Pakete](PRIVATE_PACKAGES.md). V2 Recovery verlangt vorher provisionierte unabhängige Recoveryautorität und Reviewer sowie neue Rootsignaturen; offene terminale Ursachen bleiben bis zur expliziten Behandlung erhalten. Vollständiger lokaler State-/Clock-Rollback bleibt außerhalb der Garantie. [Recovery-CLI](RECOVERY_CLI.md). [Build-/SBOM-Werkzeuge](REPRODUCIBLE_BUILDS.md) belegen Bytes/Provenienz innerhalb des konkreten geprüften Builds, nicht die Ehrlichkeit von Buildern oder Roots. N5 ist experimentell implementiert: [explizite Neuzielmigration](NATIVE_MIGRATION_CLI.md) aus einem [vollständig gepinnten Backup](BACKUP_READER.md), mit erhaltenen Rohobjekten, abgetrennten Historien, `.dh/ignore` und unabhängig nachprüfbarem Owner-Importerattest. HEAD allein genügt nicht; die genaue Manifest-SHA256 ist Pflicht. Die Signatur ersetzt keine vollständige Konversionsprüfung und belegt keine historische Autorenschaft. Linux-No-replace-Publikation lässt das Quellrepository unverändert; Windows-Backend, DOP-Remote und autorisiertes Merge-Apply bleiben offen. Lokale Paketprüfungen und fünf Prozessprüfgruppen bestanden; der gemeinsame aktuelle Freeze-Lauf ist noch ausstehend. N5 behandelt einen gültigen Owner-Importerclaim nicht als Freigabe des Quellinhalts. Unabhängig provisionierte Quellpins schützen nur den ausgewählten Backupstand. Ein lokaler Administrator kann Dateien, Pins und Prozessspeicher verändern; die Dateisystemprüfungen ersetzen diese Vertrauensgrenze nicht. Bei unsicherer Persistenz nach Veröffentlichung bleibt das mögliche Ziel erhalten, und der Aufrufer erhält keinen Erfolg oder teilweisen Ergebnisbeleg.