# MeshForge — Release-Policy und Aktivierungsgates **Status: experimenteller Offline-Verifier und CLI implementiert; kein Installer oder Updater, keine reale Release-Freigabe.** `1.0.0-preview` bezeichnet einen Entwicklungsstand, keine zertifizierte Produktionsversion. Lokale Builds werden nicht automatisch als autorisierte SteveCo-AI-Releases ausgegeben. ## Root-Vertrauen Es ist kein unabhängig bestätigter Founder-Fingerprint eingerichtet. Ein Download-Peer, Installer oder neu erzeugter Node-Key darf ihn nicht selbst festlegen. Vor echter Freigabe muss ein Betreiber die anfänglichen öffentlichen Roots über einen unabhängigen Kanal bestätigen. Fixtures benutzen ausdrücklich getrennte Test-Policies. Domain, Sterne, Unternehmen, KI-Identitäten und 1000 künstliche Peers ersetzen keine einzige erforderliche autorisierte Signatur. ## Implementierter experimenteller Vertrag Der Offline-Verifier prüft zuerst Root-/Maintainer-Delegationen und lokale Policy, anschließend kanonisches Manifest, Plattform/Architektur, Protokollkompatibilität, Binärhash, vorherigen autorisierten Checkpoint, Ablauf und Build-Provenienz-Digest. Er lehnt ohne konfigurierte Policy ab. [CLI und Grenzen](RELEASE_CLI.md), [Protokoll](../protocol/RELEASE-EXPERIMENTAL.md). Jeder Review/Testbeleg bindet den exakten Kandidatenhash; geänderte Bytes benötigen neue Freigaben und ein neues betroffenes Zeitfenster. Peer-Verbreitung bleibt lediglich Verfügbarkeitsanzeige. Risikoklassen, Quoren, unabhängige Gruppen und Fristen gehören in eine versionierte signierte Policy. Die Governance-Vorgabe schlägt 1/2/3 Reviews und 24h/72h/7 Tage vor; diese Werte sind keine mathematische Sicherheitsgarantie. Reale Gruppen- Unabhängigkeit ist organisatorisch zu prüfen. Für Policy-Wechsel existiert ein experimenteller expliziter Opt-in-Pfad mit stärkerem Rootquorum, Übergangsreviews und -tests sowie lokalen Policy-Floors; Details und Grenzen stehen in der [Governance-CLI](GOVERNANCE_CLI.md). Separat provisioniertes v2 erlaubt Rootrotation und terminalgebundene Recovery ([Recovery-CLI](RECOVERY_CLI.md)); ein Emergency-Bypass bleibt ausgeschlossen. Lokale Entwicklungsarbeit wartet nicht diese Fristen ab. Rollback-/Freeze-Schutz verlangt persistierte geprüfte Checkpoints und gültige Zeitannahmen. Rotation muss vom bisherigen Trust-Anker autorisiert werden und Kompromittierungs-/Recovery-Verfahren beschreiben. Fehlende/kaputte State-Dateien dürfen kein stilles Zurücksetzen auf eine alte gültige Version ermöglichen. ## Vor einer produktiven Freigabe Linux-/echte Windows-E2E, Failure-/Recovery-/Upgrade-Tests, Security-Audit, finale Reproduktion des eingefrorenen aktuellen Sources, dokumentierte Disclosure- und Betriebsprozesse sowie verifizierte Root-/Quorumpolicy sind offen. Die [Build-/SBOM-/Provenienzwerkzeuge](REPRODUCIBLE_BUILDS.md) existieren und wurden mit zwei Pfaden/drei Targets auf dem früheren nativen Source-Snapshot 11 geprüft. Crossbuilds belegen keine Windows-Laufzeit. Artefakte dürfen über beliebige Peers transportiert werden, aber niemals vor lokaler Verifikation ausgeführt werden. Der implementierte Verifier prüft ausschließlich Bytes und Metadaten; Installation erfordert eine eigene geprüfte atomare, rollbackfähige und ausdrücklich autorisierte Implementierung. Unveränderter v1-Übergangs-Gate: Ohne `transition_rules` wird Policy-Sequenz 1 lokal gepinnt und jeder spätere Policywechsel abgelehnt. Mit bei `release-trust-init` provisionierten Regeln ist ein Policywechsel möglich, sofern Signaturen, Quoren, Floors, Zeitfenster und persistenter Checkpoint ihn zulassen. Lokale Rootpins bleiben unveränderlich. V1 erlaubt keine Recovery, wenn nach Aktivierung eine gültige Ablehnung der zuletzt aktivierten Transition bekannt wird; dieser Fall sperrt die Trustinstanz dauerhaft. Diese Grenze wird durch v2 nicht nachträglich aufgehoben. V2 verwendet denselben Checkpointpfad mit eigenem Schema; alte Verifier lehnen es ab. Migration ist ein ausdrücklicher CAS auf die exakten v1-Dateibytes und verweigert jedes vorhandene aktivierte `LastTransition`, auch nichtterminale. Recoveryregeln werden vorher unabhängig provisioniert; kein Löschen/Neuanlegen oder Timeout hebt Quarantäne auf. Ein Recoverykandidat bindet den aktuellen terminalen Gesamtanker und genau eine Ursache; weitere offene Ursachen sperren weiter. Neue Rootgeneration/Policysequenz, erhaltene Release-/Negativhistorie und Reviewfrist gelten auch nach Recovery. Die CLI lädt/installiert keine Artefakte. Private Schlüssel-/Datenpakete sind davon getrennt: [Pakete](PRIVATE_PACKAGES.md), [private Sync](PRIVATE_SYNC_CLI.md). Deren Readkey-Export ist keine Governance-Recovery.